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Grundsätzlich lassen sich drei verschiedene Bauarten von Dampfreinigern unterscheiden. Das wohl bekannteste Modell ist der Boden-Dampfreiniger. Ebenso gibt es Handdampfreiniger und Besen-Dampfreiniger – auch Besendampfer genannt – die je nach Anwendungsgebiet ihre speziellen Vorteile besitzen. Eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale ist, ob der Dampfreiniger den Schmutz mit einem Tuch aufnimmt oder diesen direkt einsaugt. Allen gemein ist es, dass sie ausschließlich für den Innenbereich gedacht sind. Die Reinigung von Außenbereichen übernehmen Hochdruckreiniger.
Damit Sie sich beim Nachfüllen von Wasser nicht verbrühen, sollte der Dampfreiniger wenn möglich einen separaten Nachfülltank besitzen, oder zumindest nach dem Prinzip eines Durchlauferhitzers arbeiten. So wird verhindert, dass heißes Wasser aus dem Druckkessel entweicht und Ihnen entgegenkommt. Der Nachteil von Durchlauferhitzer-Systemen ist allerdings der geringere Dampfdruck im Vergleich zu Kessel-Systemen. Manche Materialien vertragen allerdings keinen allzu großen Druck. Es ist deswegen generell ratsam, einen Dampfdruckreiniger zu mieten, der über verschiedene Dampfdruckstufen verfügt.
Dampfreiniger benötigen ausschließlich Wasser. Aus der Kombination von Dampf, Druck und Temperatur entfaltet sich die reinigende Wirkung. Das dahinter stehende Prinzip ist simpel:
Die Dampfaustrittsgeschwindigkeit ist die maßgebliche Kraft, die für die Anhebung des Schmutzes verantwortlich ist. Je höher der Druck und die Temperatur, desto größer ist die reinigende Wirkung des Dampfreinigers.
Besonders die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten machen Dampfreiniger zu wahren Multitalenten. Im Grunde können Sie Ihr komplettes Haus damit reinigen. Durch die hervorragenden Schmutz-, fett- und kalklösenden Eigenschaften lassen sich neben Böden, Küchen und Bädern sogar Fenster damit putzen.
Was immer Sie reinigen möchten, auf chemische Reinigungsmittel können Sie getrost verzichten. Für Menschen mit Allergien und empfindlicher Haut eignen sich Dampfreiniger deshalb besonders. Zudem verbessert sich das Raumklima, denn im Gegensatz zum herkömmlichen Putzen bindet der Wasserdampf den Staub und die Allergene, anstatt sie aufzuwirbeln.
Auch sparen Sie beim Reinigen mit Dampf deutlich Zeit. Sie müssen nicht mehr stundenlang schrubben oder polieren. Die reinigende Kraft des Dampfes übernimmt diese Aufgabe für Sie. Ein Liter Wasser ergibt etwa 1700 Liter Dampf, was für einen ungefähr zwanzigminütigen Putzvorgang ausreichend ist. Somit sind Dampfreiniger besonders wassersparend und schonen damit natürliche Ressourcen. Moderne Geräte sind zudem äußerst stromsparend. Bereits nach einer Aufwärmzeit von etwa einer bis vier Minuten sind sie einsatzbereit, sodass sich auch der Energieverbrauch in moderaten Ausmaßen hält.