Wohnmobil Urlaub – die Kosten im Überblick

Wie Sie auch mit einem kleinen Reisebudget auf Ihre Kosten kommen.

Wohnmobil Urlaub – die Kosten im Überblick

Wie Sie auch mit einem kleinen Reisebudget auf Ihre Kosten kommen.

Kosten für den Wohnmobilurlaub: so sparen Sie richtig Geld

Sie möchten verreisen, aber die Haushaltskasse ist gerade etwas klamm? Wir zeigen Ihnen, wie Sie trotzdem in den Urlaub kommen!

Die Wohnmobilurlaubs-Kosten im Überblick

Eine Urlaubsreise kann schnell zur finanziellen Belastung werden. Vor allem für Familien mit Kindern sind schöne Ferien oftmals kaum bezahlbar. Aus diesem Grund überlegen sich einige Eltern eine Reise mit dem Wohnmobil zu unternehmen, um die Kosten zu senken. Außerdem bietet eine Wohnmobilreise auch noch weitere Vorteile wie die örtliche Unabhängigkeit, die Flexibilität und das Wohlfühlambiente. Doch wie hoch sind die Kosten denn wirklich? Was müssen Sie für den Stellplatz, das Tanken und für das Wohnmobil-Mieten selbst einplanen? Wir verraten es Ihnen!

Je nach Urlaubsort können die Reisekosten natürlich unterschiedlich hoch ausfallen. Während in skandinavischen Ländern die Lebenshaltungskosten relativ hoch sind, können Sie in osteuropäischen Gefilden viel Geld sparen. Die wichtigsten Punkte bei Ihrer Planung des Reisebudgets sind:

  • Sprit
  • Kosten für Stellplätze
  • Lebensmittel
  • Maut oder Vignetten
  • Ausflüge in Freizeitparks, Schwimmbäder, etc.

Eine Faustregel lautet, dass Sie pro Person zwischen 90 und 110 Euro pro Tag einplanen sollten. Darin enthalten sind die oben genannten Aspekte. Für Personen, die kein eigenes Reisemobil besitzen, müssen zudem die Ausgaben für die Miete des Wohnmobils eingeplant werden. Bei Erento können Sie aber im Vergleich zu anderen Anbietern zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis Reisemobile verschiedener Größen mieten.

Außerdem sollten Sie immer einen kleinen „Puffer“ für unvorhergesehene Ausgaben haben. Hierzu zählen beispielsweise Autopannen, Arztbesuche oder nicht eingeplante Freizeitaktivitäten. Einen Mindestbetrag von 500 Euro sollten Sie deshalb immer in der Rückhand haben.

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Das passende Gefährt für Ihren Wohnmobilurlaub

Auch die Wahl Ihres Wohnmobils kann dazu beitragen, die Kosten zu senken. Ein zu großes Fahrzeug führt nämlich zu mehr Ausgaben, die nicht unbedingt notwendig sind. Auf der anderen Seite führt ein zu kleines Reisemobil zu unnötigem Stress zwischen Mitreisenden. Vor allem beim Verreisen mit Kindern sollte jeder Ihrer Sprösslinge einen eigenen Bereich haben.

Für eine Familie mit zwei Kindern empfiehlt sich ein Reisemobil mit sogenannten Alkoven. Dabei handelt es sich um ein Doppelbett, welches sich über der Fahrerkabine befindet. Am hinteren Ende des Mobils sind im Regelfall zwei Etagenbetten oder ein weiteres Doppelbett eingebaut. Dies hat auch den Vorteil, dass Sie nicht jeden Abend Ihren Esstisch umbauen müssen, sondern Schlaf- und Essbereich getrennt sind.

Während der Reisesaison im Sommer sollten Sie deshalb 100 bis 150 Euro pro Tag für das Mieten Ihres Hauses auf Rädern einplanen. In der Nebensaison kommen Sie eindeutig günstiger davon. Sie können während der Nebensaison bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten sparen, da meist auch die Campingplätze selbst nicht so teuer sind.

Die Kosten richtig kalkulieren – an einem Beispiel anschaulich erklärt

Wie bereits an oberer Stelle angemerkt, sollten Sie pro Person bis zu 110 Euro pro Tag einplanen. Zusätzlich kommen die Mietkosten für Ihr Reisemobil hinzu. Um Ihnen einen noch genaueren Überblick über die notwendigen Ausgaben zu vermitteln, haben wir Ihnen alle Kosten detailliert aufgezählt. Hierbei werden wir die Kosten für einen 10-Tage-Urlaub berechnen.

Art der Ausgaben durchschnittliche Kosten in Euro Anmerkung
Miete Wohnmobil 1.500 Hier sind die Kosten während er Hauptsaison eines mittelgroßen Wohnmobils für 10 Tage berechnet. Pro Tag haben wir also 150 Euro angesetzt.
Benzinkosten 400 Je nach Höhe des Verbrauchs fallen hier natürlich unterschiedlich hohe Kosten an. Während Diesel relativ günstig zu erhalten ist, ist Benzin vor allem in Schweden und andern Ländern hochpreisig.
Campingplatz 300 Fahren Sie nach Österreich, können diese Ausgaben im Vergleich zu Deutschland etwas hochpreisiger sein. Auch spielen Faktoren wie Ortstaxe, Kurtaxe, Umwelttaxe, Müllgebühr des Campingplatzes und Co. eine Rolle.
Reinigung des Fahrzeugs 100 Möchten Sie nicht selbst das Wohnmobil putzen, so liegen die Kosten für die Reinigung bei durchschnittlich 100 Euro. Genauere Infos hierzu finden Sie aber auch im Mietvertrag Ihres Vermieters.
Lebensmittel 500 Natürlich müssen Sie in dieser Kategorie Ihre kulinarischen Vorlieben sowie den Urlaubsort berücksichtigen. Vor allem in sehr touristischen Gegenden sind Lebensmittelkosten sehr hoch. Geld sparen können Sie, indem Sie sich Ihre Lebensmittel im Discounter kaufen und selbst in der Küche Ihres Wohnmobils kochen.
Ausflüge 300 Für Eintritt und die Kosten für Fahrgeschäfte oder einen Snack für Zwischendurch im Freizeitland oder Souvenirs sollten Sie in etwa 300 Euro einplanen. Dabei kommt es auf die gewünschten Aktivitäten an.
Gesamt 3100

Tipp: Möchten Sie Ihre Kosten bereits im Voraus genau im Blick haben, so sollten Sie sich einen Kostenplan für Ihre Reise aufstellen. So kommen Sie nicht in Verführung, sobald Sie eine unerwartete Attraktion sehen. Zudem können Sie mit einem verbindlichen Budget Ihre Reise besser planen.

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So sparen Sie im Urlaub: Die besten Tricks der Profis

Um so richtig Geld zu sparen, können Sie einige Tipps und Tricks berücksichtigen. Denn so wird der Urlaub noch günstiger und schont Ihren Geldbeutel. Hier die Top 10 unserer „Sparfüchse-Regeln“:

  1. Frühbucher profitieren immer:
    Diesen Trick kenne Sie sicherlich vom Urlaub in der Südsee. Buchen Sie dabei schon ein Jahr im Voraus, so haben Sie bis zu 50 Prozent weniger Ausgaben. Das gleiche Prinzip gilt bei Reisen mit dem Wohnmobil. Denn auch Wohnmobilvermieter wissen es zu schätzen, wenn sie ihr Geschäft bereits einige Monate vor der Saison planen können. Deshalb: Machen Sie sich in der jetzigen Saison schon Gedanken für das nächste Jahr. Das hat auch noch einen weiteren Vorteil:Sie können sich in Ruhe auf Ihre Reise vorbereiten, Informationen sammeln und Ihre Tour genau planen. Sie können sich sicher sein, dass Sie noch einen gutes Wohnmobil erhalten, denn häufig sind die Vermieter bereits schon ein halbes Jahr vor Saison ausgebucht.
  2. Es muss nicht immer in der Hauptsaison sein:
    Die Hauptsaison ist überfüllt mit Urlaubern. Das merken Sie nicht nur auf der Straße und den Campingplätzen, sondern auch am Preis. Viele Unternehmen in der Reisemobil-Branche sind glücklich über jeden Kunden, der auch in der Nebensaison bucht und damit Einnahmen generiert. Deshalb fallen die Preise zur Nebensaison im Schnitt um 30 Prozent.
  3. Stammkunde werden:
    Dies hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen bekommen Sie als Stammkunde oftmals Rabatt. Zum anderen wissen Sie auch, was Sie erwartet. So können Sie als Stammkunde immer auf eine sehr gute Qualität der Wohnmobile und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis setzen.
  4. Lange Reisen sparen Geld:
    Dieser Spartipp klingt erstmal seltsam, denn wie sollen Sie denn Geld sparen, wenn Sie länger verreisen? Im Prinzip ganz einfach: Je länger die Mietdauer, desto niedriger der Tagespreis. Eine einfache Marketing-Strategie der Firmen, um Kunden zu einem langen Urlaub zu verleiten. Nehmen Sie das ruhig in Anspruch.
  5. Planen Sie Ihre Route genau:
    Um unangenehme und auf Dauer teuer werdende Maut zu umgehen, sollten Sie Ihre Route genau planen. So können Sie Ihre Maut-Gebühren oder die Kosten für Vignetten sehr gering halten.
  6. Auf kleine Ausgaben achten:
    „Ach…das kostet ja nur 3 Euro!“ Doch der ebenso bekannte Spruch „Kleinvieh macht auch Mist“ bewährt sich auch hier. Stellen Sie sich einen festen Finanzplan auf, der Ausgaben für Souvenirs und Co. beinhaltet und lassen Sie sich nicht von günstigen Angeboten verleiten.
  7. Selbst gekocht schmeckt nicht nur gut:
    Kochen Sie selbst in der Küche Ihres Wohnmobils, so können Sie im Vergleich zu Restaurantbesuchen einiges sparen.
  8. Vergleichen Sie Preise:
    Dieser Tipp gilt vor allem für Camping-Plätze. Wenn sich mehrere Plätze in der Nähe Ihres gewünschten Urlaubsortes befinden, dann vergleichen sie dessen Angebote und Preise. Hierdurch können Sie mehrere Euro täglich sparen. Für Familien mit Kindern kann allerdings ein etwas hochpreisiger Camping Platz mit entsprechenden Kinderspielplätzen oder an einem Badesee günstiger sein als ständige Ausflüge ins Freizeitland.
  9. Vorausschauend fahren:
    In der Fahrschule lernen wir es alle: Vorausschauendes Fahren spart Zeit und Geld. Denn ein moderater Fahrstil verbraucht weniger Sprit. So müssen Sie deutlich weniger Geld für das Tanken ausgeben. Auch sollten Sie den Motor im Stand ausschalten.
  10. Unnötige Energiefresser vermeiden:
    Lassen Sie Klimaanlagen aus. Wenn Sie aus dem Wohnmobil gehen, müssen diese nicht unbedingt laufen. Dadurch können Sie einiges an Ausgaben vermeiden, da viele Campingplätze nach verbrauchter Energie abrechnen oder derartige Geräte direkt vom Automotorbereich Energie abzapfen.
  11. Gewicht verringern:
    Dieser Punkt spielt bei den Benzinkosten eine große Rolle. Denn je schwerer das Wohnmobil ist, desto mehr Sprit wird verbraucht, um das Gefährt in Bewegung zu setzen. Deshalb sollten Sie unnötige Belastung loswerden. Dazu gehört zum einen das Leeren des Abwassertanks und zum anderen das Ausmisten von Gegenständen, die Sie nicht unbedingt im Urlaub brauchen. Auch bei Flugreisen werden Koffer und Handgepäck aus diesem Grund gewogen.
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