Wohnmobiltour durch die Normandie – Naturschönheit & Leckereien

Lesen Sie hier mehr über die schönsten Gegenden für eine Wohnmobiltour durch die Normandie, die beste Reisezeit und die schönsten Campingplätze.

Ideen für eine Wohnmobiltour durch die Normandie gefällig?

Erleben Sie die Normandie von ihrer schönsten Seite: Kilometerlange Sandstrände, romantische Ortschaften und riesige Felder. Wir geben Ihnen die besten Insider-Tipps für Campingplätzen und die schönsten Orte. Verbringen Sie unvergessliche Ferien mit der ganzen Familie.

Anreise und die beste Reisezeit

Die Normandie lässt keine Wünsche offen: Ob entspannter Badeurlaub, aktive Wanderferien oder entspannte Städtetrips. An der Küste Frankreichs lassen sich wunderschöne Campingplätze finden, die vor allem im Juni, Juli, August und September optimaler Ausgangspunkt für einen Ausflug zum Strand sind. Mit angenehmen Wassertemperaturen von 20 Grad wissen große wie auch kleine Camper die Gegend rund um die Alabasterküste, die Côte Fleurie oder Honfleur zu schätzen.

Für Camper, die die Umgebung zu Fuß oder mit dem Rad erkunden möchten, ist der Frühling beziehungsweise der Herbst wohl am besten geeignet: Milde Temperaturen, gemäßigter Niederschlag und kaum Tourismus machen eine Wohnmobiltour durch die Normandie zur dieser Zeit so einzigartig.

Die Anreise mit einem Wohnmobil ist gänzlich einfach, denn die Normandie ist über große Autobahnen wie die A5 via Paris oder die A29 schnell zu erreichen. Ein gültiger Ausweis, Führerschein und ein Heimtierpass für den vierbeinigen Reisebegleiter sind ein absolutes Muss.

Die zwei schönsten Routen der Normandie

Egal, ob für Anfänger-Mobilisten oder alte Hasen – die Normandie ist immer wieder ein beliebtes Reiseziel für eine entspannte Tour durch wunderschöne Landschaften, mit viel Kultur und leckerem Essen. Zudem finden etliche Veranstaltungen im Sommer statt: So ist beispielsweise der berühmte D-Day am 6. Juni ein jährliches Ereignis, das es sich zu besuchen lohnt. Gefeiert wird das ruhmreiche Ende des Zweiten Weltkrieges. Erleben Sie außerdem zahlreiche Musikevents, die junge wie alte Besucher begeistern. Nachfolgend haben wir Ihnen zwei der schönsten Wohnmobiltouren durch die Normandie zusammengefasst:

Von Le Tréport bis nach Rouen führt Sie die erste Route durch die Normandie. Zahlreiche Kreidefelsen, pittoreske Fischerorte und wunderschöne Blumenfelder erwarten Sie hier. Am besten reisen Sie über Belgien ein, um in der kleinen Ortschaft Le Tréport einen Stopp zu machen. An der Alabasterküste geht es entlang des Türkisen Meeres bis nach Le Havre. Die Klippen der Alabasterküste inspirierten bereits zahlreiche Künstler. Auf der 130 Kilometer langen Strecke lassen sich einige sehenswerte Ortschaften finden wie Dieppe, Varengeville-sur-mer, Pourville-sur-Mer oder auch Étretat. Eine besonders schöne Aussicht genießen Sie vom Kap Fagnet aus. Durch natürliche Erosionen wurden Sehenswürdigkeiten wie Porte d’Amont, Manneporte oder auch Porte d’Aval geformt.

Tipp: Kulinarisch haben diese Orte vor allem leckeren, frischen Fisch zu bieten. Auf dem Markt am Hafen von Fécamp lassen sich leckere, frisch gefangene Meerestiere kaufen, die mit ein wenig Öl, Knoblauch und ein paar Spaghetti ein köstliches Gericht darstellen.

Großstadtflair können Sie in Le Havre genießen. Mit modernen Shopping-Möglichkeiten und Museen ist es eine der schönsten Städte der Normandie. Das komplette Gegenteil erwartet Sie in Honfleur, wo das Stadtbild von farbenfrohen Fachwerkhäusern, kleinen Gassen und einem wunderschönen Hafen geprägt ist. Als Höhepunkt wartet die Innenstadt von Rouen mit etlichen Sehenswürdigkeiten auf Sie. Museen und historische Bauten lassen Sie in die Vergangenheit der Normandie blicken. Festivals sowie Street-Art-Kunstwerke stehen für die Moderne und die junge Bevölkerung Nordfrankreichs.

Die zweite Route ist etwa 270 Kilometer lang und hat so einiges an Kulturprogramm und wunderschönen Landschaften zu bieten. Die erste große Stadt ist Bayeux, die auf eine lange Geschichte zurücksehen kann und dementsprechend so einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, wie den mittelalterlichen Stickteppich, der sogar zum UNESCO „Memory of the World“ gehört. Anschließend geht es entlang atemberaubender Strände. Der Omaha Beach und Utah Beach gehören zu den schönsten Stränden der Normandie. Nehmen Sie sich am besten ein paar Stunden Zeit, um sich gemütlich an der Küste zu erholen beziehungsweise einen Spaziergang zu machen.

Von historischen Sehenswürdigkeiten geprägt ist Saint-Vaast-la-Hogue. Neben etlichen geschichtsträchtigen Häusern sind vor allem der Hafen sowie die beiden Vaubun Türme einen Besuch wert. Sie gehören sogar zum UNESCO-Welterbe. Im Hafen von Cherbourg machte im Jahre 1912 die Titanic ihren letzten Stopp, bevor sie für immer im Meer versank. Für alle Fans der Seefahrt bietet diese Ortschaft ein beeindruckendes Meeresmuseums mit U-Booten, Meeresaquarien und vielem mehr. Einmal quer durch die Sumpflandschaft der Normandie geht es nach Carentan. Zwar wurde die Kleinstadt während des Zweiten Weltkrieges nahezu vollkommen zerstört, hat heute aber einen ganz besonderen Charme und ein Ambiente, in dem Sie sich sicherlich wohlfühlen werden.

Hier stehen Sie sicher und komfortabel

Nordfrankreich hält einige tolle Campingplätze für Sie bereit, die das ganze Jahr über ihre Pforten geöffnet haben. Nachfolgend finden Sie eine kleine Auswahl der schönsten Stellplätze der Region:

  • Camping Le Grand Large
  • Château de Lez Eaux
  • Castel camping Anse du Brick
  • L’Etang des Haizes
  • Camping Le Colombier
  • Camping Le Cormoran 5 étoiles
  • la Roseraie d’Omaha

Während einige Anbieter lediglich den Stellplatz mit Grundversorgung zu einem günstigen Preis anbieten, genießen Sie bei anderen Betreibern ein richtiges Rundum-Sorglos-Paket. Mit toller Sicht auf die Küste, Kiosks oder Restaurants sowie einem Kinderspielplatz wird der Urlaub für alle Beteiligen zu einem wahren Erlebnis.

Tipp: Lieben Sie das Wildcampen und wollen auch während der Wohnmobiltour durch die Normandie nicht darauf verzichten? Prinzipiell dürfen Sie sich in Frankreich überall für eine Nacht niederlassen. Wichtig ist, dass dabei kein klassisches Campingverhalten gezeigt wird. Das heißt, dass Tische, Sonnenschirme oder der Grill im Wohnmobil bleiben müssen. Dennoch werden Sie einen atemberaubend schönen Blick auf die Weiten des Meers genießen können.

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Weitere Tourvorschläge, Tipps und Anregungen für den nächsten Campingurlaub gibt es auch auf unserer Seite Wohnmobil mieten & Europa entdecken zum Nachlesen.

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